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Anwendungen in der medizinischen Bildgebung

Die medizinische Bildgebung ist eine der Grundlagen der Diagnostik und fortlaufenden Behandlung. Dieser Bereich der medizinischen Versorgung unterstützt die Ärzte bei der Erkennung und Behandlung von Krankheiten und ermöglicht ihnen die Überwachung des Behandlungsverlaufs.

Die diagnostische medizinische Bildgebung besteht aus einer Anzahl an wichtigen Bildgebungsmodalitäten, wie zum Beispiel Röntgen, Computertomographie (CT), Magnetresonanz (MRT), Ultraschall (US), Positronen-Emissionstomographie (PET), und Single-Photon-Emissionscomputertomographie (SPECT).

Trends in der medizinischen Bildgebung

Aufstrebende Unternehmen auf diesem Markt konzentrieren sich auf die Förderung und Entwicklung von Multi-Bildgebungsmodalitäten. Multi-Bildgebungsmodalitäten vereinen die Eigenschaften zweier oder mehrerer Modalitäten in einem System. Die beiden häufigsten Kombinationen sind PET/CT oder SPECT/CT. Diese Hybridsysteme kombinieren die Stärken der beiden Bildgebungsmodalitäten und ermöglichen es, die Vorteile von zwei Scans in einer Untersuchung für den Patienten zu realisieren.

Dieses Auftauchen der Hybridsysteme führt zu einem rapiden Anstieg der Nachfrage nach Kontrastmitteln für Multi-Bildgebungsmodalitäten.

Was ist ein Kontrastmittel?

Kontrastmittel werden vor der Aufnahme mit einem Bildgebungsverfahren verabreicht, um die Sichtbarkeit des zu untersuchenden Organs oder Gewebes zu verbessern, und damit den Arzt bei der genauen Beurteilung von eventuellen Krankheiten oder Verletzungen zu unterstützen.

Auf herkömmliche Art können Kontrastmittel nur in einzelnen, oder in Kombinationen von zwei Bildgebungsmodalitäten sichtbar gemacht werden. Mit dem zunehmenden Trend zu Multi-Bildgebungsmodalitäten steigt der Bedarf an Hybrid-Kontrastmitteln rasch, die die Vorteile mehrerer Kontrastmittel in einem einzigen Produkt vereinen.

Was ist ein Markierungsmittel?

Ein Markierungsmittel dient zur Markierung von interessanten Stellen bei Biopsien oder während chirurgischer Eingriffe, um zum Beispiel Gewebeimplantate zu markieren, oder zur Identifikation und Lokalisierung von Geräten, die im Körper implantiert werden.

Dadurch können die Ärzte die markierten Punkte schneller wieder lokalisieren, wodurch eine geführte Therapie und postoperative Überwachung der markierten Stelle möglich wird.

Molekulare Bildgebung

Der bei weitem größte technologische Fortschritt findet jedoch auf dem Gebiet der molekularen Bildgebung statt.

Die molekulare Bildgebung ist eine sich in der Entwicklung befindliche multidisziplinäre Branche, in der Biologie und Zellforschung mit modernsten Bildgebungs- und Erkennungsverfahren kombiniert wird. Aus dieser Kombination entspringen leistungsfähige Verfahren, um Krankheiten in ihrer frühesten Entwicklungs- und Progressionsphase zu erkennen und dadurch eine frühzeitige Intervention und bessere Behandlung zu ermöglichen.

Bei der molekularen Bildgebung werden Affinitäts-Moleküle eingesetzt, die sich speziell an Zielmoleküle binden, die charakteristisch für den zu untersuchenden Krankheitsverlauf sind. Diese Affinitäts-Moleküle werden mit einem Verfahren markiert, das die Erkennung mit einem Bildgebungsverfahren und damit die Lokalisierung von frühen Krankheitsstadien ermöglicht.

Anwendungen in der medizinischen Bildgebung

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